Aachener Projekt unterstützt junge Migrant:innen seit zehn Jahren bei der Integration
Tilo RohtAachener Projekt unterstützt junge Migrant:innen seit zehn Jahren bei der Integration
Ein langjähriges Projekt in Aachen unterstützt seit einem Jahrzehnt junge Migrantinnen und Migranten bei der Eingliederung in Deutschland. Unter dem Namen "Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten" bietet es Sprachkurse, Berufsausbildungsvorbereitung und persönliche Betreuung an. Am 21. Oktober 2022 besuchte Josefine Paul, Landesministerin für Integration und Jugend, die Einrichtung, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen.
Das Projekt wird vom Hochgrundhaus in der Lütticher Straße aus organisiert und gehört zum Fachbereich Jugendförderung und Soziales der Stadt Aachen. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren mit Migrationshintergrund und bietet ein strukturiertes Programm von Montag bis Donnerstag. Täglich stehen Deutschkurse, berufspraktische Workshops und Berufsberatung auf dem Plan, um Fähigkeiten und Selbstvertrauen aufzubauen.
Ein zusätzliches Nachmittagsangebot speziell für junge Migrantinnen ab 15 Jahren schafft einen Raum, in dem sie ihre Stärken entdecken, Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen können. Hinter dem Projekt steht ein Team aus zwei Sozialarbeiterinnen, einer Sprachlehrerin, einer Ernährungsberaterin und zwei Berufsbildnerinnen, die direkt mit den Teilnehmenden arbeiten.
Die Finanzierung kommt aus verschiedenen Quellen, darunter eine Förderung in Höhe von 97.000 Euro vom nordrhein-westfälischen Ministerium im Jahr 2022. Auch der Landesverband Rheinland (LVR) unterstützt das Vorhaben finanziell. Um die Zielgruppe zu erreichen, arbeitet das Projekt mit Berufskollegs und dem Kommunalen Integrationszentrum zusammen.
Seit zehn Jahren hilft die Initiative jungen Migrantinnen und Migranten durch Bildung und praktische Ausbildung, sich in Deutschland zurechtzufinden. Mit kontinuierlicher Förderung und starken Partnerschaften bleibt sie eine wichtige Stütze für Integration und berufliche Entwicklung. Der Besuch von Ministerin Josefine Paul unterstreicht die Bedeutung des Projekts im sozialen Netzwerk der Region.






