13 March 2026, 22:41

Aus Müll wird Strom: Ahaus baut Solarpark auf alter Deponie

Ein Denkmal in einem Park mit einer Tafel, auf der "Denkmal für die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe" steht, umgeben von Gras, trockenen Blättern, einem Weg, Bäumen, Pflanzen, einem Straßenpfahl, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Aus Müll wird Strom: Ahaus baut Solarpark auf alter Deponie

Ausgediente Mülldeponie in Ahaus-Alstätte wird zum Solarpark

Auf einer stillgelegten Deponie in Ahaus-Alstätte entsteht bald ein großflächiger Solarpark. Der Kreistag Borken hat das Projekt genehmigt, das das schwer nutzbare Gelände in eine erneuerbare Energiequelle verwandeln soll. Die Verantwortlichen erhoffen sich zudem eine Senkung der Abfallentsorgungskosten für die ansässigen Haushalte.

Die Westmünsterland Abfallwirtschaftsgesellschaft (WMA) wird die Umsetzung begleiten. Aufgrund des instabilen Untergrunds, der sich nach jahrelanger Nutzung noch immer setzt, sind die meisten Bauvorhaben auf dem Gelände undurchführbar. Ein Solarpark bietet hier jedoch eine praktikable Lösung.

Geplant ist zudem die Integration von Energiespeichern, möglicherweise in Form großer Batterien, um überschüssigen Windstrom zu speichern. Dadurch könnte das System auch bei geringer Solarstromerzeugung Elektrizität liefern. Um staatliche Fördergelder zu erhalten, muss der Park bis Mitte 2025 voll betriebsbereit sein.

Nach Fertigstellung könnte der Solarpark einen Teil der jährlichen Unterhaltskosten der Deponie decken – was langfristig zu niedrigeren Abfallgebühren für die Anwohner führen könnte. Das Vorhaben zeigt zudem beispielhaft, wie sich schwierige Standorte in nachhaltige Energiezentren umwandeln lassen.

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