Bonn setzt auf Daten und Teams, um Unfallschwerpunkte zu entschärfen
In Bonn geht eine spezialisierte Behörde neue Wege, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern. Das Team verbindet Kontrollen, Analysen und Planung, um gefährliche Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Dabei arbeitet es eng mit Verkehrsbehörden und regionalen Partnern zusammen.
Die Behörde betreibt eine zentrale Stelle, die Verkehrsunfalldaten erfasst, auswertet und analysiert. Auf dieser Grundlage entwickelt sie Strategien zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Zwei spezialisierte Verkehrskontrollteams setzen die Maßnahmen anschließend um.
Die Verkehrsunfallermittlungsgruppe 1 ist für die Bonner Innenstadtbezirke sowie für Beuel, Königswinter und Bad Honnef zuständig. Die Verkehrsunfallermittlungsgruppe 2 deckt dagegen die Bonner Stadtteile Hardtberg und Godesberg sowie mehrere angrenzende Gemeinden ab. Beide Einheiten vereinen Fachleute aus den Bereichen Verkehrskontrolle, Unfalluntersuchung, Sicherheitsberatung und Verkehrsplanung.
Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Analyse von Unfallmustern, die Überwachung besonders gefährdeter Bereiche und die Verfolgung von Verkehrsverstößen. Zudem arbeitet die Behörde mit öffentlichen und privaten Organisationen zusammen, um anhaltende Gefahrenquellen zu beseitigen. Das übergeordnete Ziel ist die Reduzierung schwerer Unfälle, insbesondere solcher mit Verletzten oder Toten.
Durch die Kombination datengestützter Analysen mit gezielten Kontrollen strebt die Behörde eine höhere Verkehrssicherheit an. Die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Partnern konzentriert sich darauf, Unfälle präventiv zu verhindern. Besonders im Fokus stehen dabei Gebiete mit häufigen oder schweren Verkehrsunfällen.






