16 March 2026, 00:40

"Brambauer Runde Tisch" zeigt, wie Bürgerbeteiligung Zukunft gestaltet

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Stadtansicht-Illustration, die Gebäude, Bäume und Menschen zeigt, begleitet von beschreibendem Text.

"Brambauer Runde Tisch" zeigt, wie Bürgerbeteiligung Zukunft gestaltet

Rund 120 Anwohner versammelten sich am 10. Februar 2026 in Brambauer zu einem Bürgerworkshop, der die Zukunft des Stadtteils mitgestalten sollte. Die Veranstaltung, bekannt als der "Brambauer Runde Tisch", setzte statt der üblichen Podiumsdiskussionen auf interaktive Gruppenarbeit, um einen offenen Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern.

Das Workshop-Format ermöglichte es den Teilnehmern, sich in kleine Gruppen aufzuteilen und gemeinsam Ideen für lokale Verbesserungen zu entwickeln. Zu den Vorschlägen zählten unter anderem "Brampower", ein neuer Schulclub am Brambauer Freibad, ein After-Work-Markt sowie der Ausbau der Müllsammelaktionen in Kooperation mit dem Verein "Clean Lünen". Viele Besucher lobten die lockere Atmosphäre der Veranstaltung und die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg nahm ebenfalls an den Gesprächen teil und tauschte sich persönlich mit den Anwohnern über deren Anregungen aus. Die gesammelten Rückmeldungen zeigten eine große Zustimmung für die Initiative, wobei viele den Wert des direkten Dialogs betonten.

Angesichts des Erfolgs des "Brambauer Runde Tisch" kündigten Stadtvertreter an, ähnliche Nachbarschaftsgespräche 2026 in allen Stadtteilen durchzuführen.

Die Veranstaltung brachte eine Vielzahl von Projektideen hervor – von Jugendaktivitäten bis hin zu Umweltschutzmaßnahmen. Mit der positiven Resonanz der Teilnehmer und dem Vorhaben, das Format auszuweiten, hat der "Brambauer Runde Tisch" Maßstäbe für künftige Bürgerbeteiligung in Lünen gesetzt.

AKTUALISIERUNG

Stadt erweitert Dialog mit neuem Workshop in Lünen-Süd

Die Stadt hat ein Folge-Event in Lünen-Süd am 12. Februar auf Dammwiese 8 bestätigt. Diese zweite Runde Tisch wird sich auf die Entwicklung neuer Projekte mit den Einwohnern konzentrieren. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg wird erneut teilnehmen und das interaktive Format fortsetzen, das sich in Brambauer bewährt hat.