Chicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv seit 27 Jahren Kunst revolutioniert
Leokadia MansChicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv seit 27 Jahren Kunst revolutioniert
Das Kunstkollektiv Chicks on Speed prägt die deutsche Kultur seit seiner Gründung 1997. In München von Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse ins Leben gerufen, verbindet die Gruppe Musik, bildende Kunst und Performance zu mutigen, experimentellen Werken. Ihr Einfluss reicht längst über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Das Trio fand sich vor fast drei Jahrzehnten in München zusammen. Schnell erweiterten sie ihr Schaffen über Disziplinen hinweg – von Musik und Malerei bis hin zu Skulptur, Film und sogar Textildesign. Zudem entstehen Collagen, Body-Art und sogenannte kritische Kostüme: Werke, die herkömmliche Vorstellungen von Mode und Identität herausfordern.
Ihre aktuelle Ausstellung Utopia – Chicks on Speed & Kollaborationen ist derzeit an zwei bedeutenden Orten zu sehen. Im Kunstvilla Constantin von Mitschke-Collande in Nürnberg läuft die Schau noch bis zum 1. März 2026. Parallel zeigt die Villa Stuck in München eine ergänzende Präsentation, die am selben Tag endet. Beide Ausstellungen unterstreichen die vielfältigen Kooperationen des Kollektivs und seinen nachhaltigen Einfluss auf die zeitgenössische Kunst.
Doch Chicks on Speed engagiert sich nicht nur in Ausstellungen, sondern auch in der Bildung. Sie leiten künstlerische Forschungsprojekte und veranstalten Workshops, um ihre Methoden an die nächste Generation weiterzugeben. Diese Verbindung aus kreativem Schaffen und Wissensvermittlung hält ihre Ideen in Galerien, Ateliers und Hörsälen lebendig.
Mit großen Ausstellungen und praxisnahen Lernformaten erreicht die Gruppe weiterhin ein breites Publikum. Ihre Verschmelzung von Musik, bildender Kunst und Performance bleibt eine prägende Kraft der modernen Kultur. Die laufenden Schauen in Nürnberg und München bestätigen ihre Rolle als Innovatorinnen und Vermittlerinnen zugleich.






