25 March 2026, 04:31

E.ON erhöht Investitionen auf 48 Mrd. Euro – doch die BNetzA hält die Zügel

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal" zeigt.

E.ON erhöht Investitionen auf 48 Mrd. Euro – doch die BNetzA hält die Zügel

E.ON stockt Investitionsbudget um 10 Prozent auf 48 Milliarden Euro bis 2030 auf – Fokus auf Netzausbau

Der Energiekonzern hat sein Investitionsvolumen um 10 Prozent auf 48 Milliarden Euro bis zum Ende des Jahrzehnts erhöht, mit Schwerpunkt auf den Ausbau der Stromnetze. Der Aktienkurs erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, pendelte sich zuletzt jedoch bei etwa 18,85 Euro ein. Trotz einer ruhigeren Geschäftsentwicklung plant die Unternehmensführung, die Dividendenausschüttungen für Aktionäre zu erhöhen.

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E.ON strebt nun ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro bis 2030 an – angetrieben durch die ausgeweiteten Netzprojekte. Doch dieses Ziel hängt maßgeblich von den Genehmigungen der Bundesnetzagentur ab. Für das Jahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem leichten Rückgang beim operativen Ergebnis: Das bereinigte EBITDA der Gruppe wird auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro prognostiziert.

Auf der Hauptversammlung am 23. April stimmen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 0,57 Euro pro Aktie ab. Seit Januar hat sich der Aktienkurs um fast 15 Prozent erholt – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger. Gleichzeitig sinken die Netzentgelte für deutsche Verbraucher, die zu den steigenden Stromkosten beitragen, 2026 voraussichtlich um etwa 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Möglich wird dies durch Bundeszuschüsse in Höhe von 6,5 Milliarden Euro.

Der nächste Quartalsbericht, der am 13. Mai erwartet wird, soll weitere Einblicke in die Finanzstrategie und den Stand der Investitionen geben.

Mit dem erhöhten Budget und den Dividendenplänen setzt E.ON auf Wachstum, auch wenn die Erträge kurzfristig unter Druck geraten. Entscheidend für die weitere Entwicklung werden regulatorische Unterstützung und der Erfolg der Netzprojekte sein. Sowohl Investoren als auch Verbraucher werden die kommenden Monate genau verfolgen.

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