Essener Stadtteile setzen auf Sicherheit: Jugendamt und Polizei bereiten Jugendliche auf Silvester vor
Marie-Theres SegebahnEssener Stadtteile setzen auf Sicherheit: Jugendamt und Polizei bereiten Jugendliche auf Silvester vor
Essens Jugendamt und lokale Partner sorgen für ein sicheres und friedliches Silvester
In mehreren Stadtteilen arbeiten Streetwork-Teams, Polizei und Sozialarbeiterinnen gemeinsam daran, Jugendliche über den sicheren Umgang mit Feuerwerk und verantwortungsbewusstes Verhalten aufzuklären.
Ende November organisierte das Team des Bürgerhauses Oststadt vom Jugendamt eine Diskussionsrunde zwischen jungen Menschen und Polizeibeamten. Im Mittelpunkt standen Regeln, Risiken und gegenseitiger Respekt in der Feiertagszeit.
Im Stadtteil 25 klären Jugendgruppen in speziellen Programmen über die Gefahren illegaler Böller auf. Eltern wurden dazu aufgerufen, mit ihren Kindern über Sicherheit und rücksichtsvolles Feiern zu sprechen.
Im Stadtteil 26 gehen Sozialarbeiter direkt auf Jugendliche zu. Ein interaktives Event auf dem Katernberger Markt soll die Sicherheitsbotschaften kurz vor den Feierlichkeiten noch einmal verstärken.
Stadtteil 27 setzt auf Prävention: Sozialdienste, Polizei und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand. Kinder wurden bereits über die Risiken von Pyrotechnik informiert. An Silvester werden Streetwork-Teams vor Ort sein und eng mit den Rettungskräften zusammenarbeiten.
Für die Aufräumarbeiten nach den Feiern koordinieren im Stadtteil 23 Quartiersmanager die Einsätze. Zudem ist eine Sonderabfuhr für Sperrmüll und Abfälle geplant, um den zusätzlichen Müll zu bewältigen.
Die Stadtteile 21 und 22 führen ihre ganzjährigen Aufklärungsmaßnahmen fort – zusätzliche Silvesteraktionen sind hier nicht vorgesehen.
Jugendliche in Krisensituationen finden weiterhin Unterstützung: Die Notfallhotline für Kinder und Jugendliche (0201 265050) steht für Beratung, Schutz und Soforthilfe bereit.
Ziel der gemeinsamen Anstrengungen ist es, Unfälle, illegalen Feuerwerksmissbrauch und Störungen beim Jahreswechsel zu minimieren. Rettungskräfte, Sozialarbeiter und lokale Teams bleiben im Einsatz, um in allen Essener Stadtteilen für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.






