18 March 2026, 02:39

Gedenkfeier für verunglückte Autobahnarbeiter an der A31-Kapelle bei Gescher

Ambulanz auf dem Seitenstreifen vor einem Gebäude mit Krankenhausschild und verschiedenen Anschlägen geparkt.

Gedenkfeier für verunglückte Autobahnarbeiter an der A31-Kapelle bei Gescher

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An der Autobahnkapelle der A31 bei Gescher fand eine feierliche Gedenkveranstaltung für die Straßenarbeiter statt, die bei ihrer Arbeit ums Leben kamen. Rund 250 Angehörige, Kollegen und offizielle Vertreter versammelten sich zu der jährlichen Zeremonie. Die Gedenkfeier steht in diesem Jahr besonders im Zeichen jüngster Unfälle, die die anhaltenden Gefahren für diejenigen verdeutlichen, die Deutschlands Autobahnen instand halten.

Allein im vergangenen Jahr gab es in Westfalen und am Rhein etwa 45 Unfälle mit Straßenarbeitern auf Autobahnen – alle durch Fremdverschulden verursacht. Exakte Zahlen zu Todesopfern im Jahr 2024 liegen zwar noch nicht vor, doch die Risiken sind offenkundig: Erst im letzten Monat starb ein Arbeiter bei der Montage von Leitplanken auf der A2 bei Gütersloh. Zehn weitere wurden bei ähnlichen Vorfällen verletzt.

Im Münsterland blieb die Bilanz der vergangenen zwölf Monate zwar ohne Verletzte unter den Straßenarbeitern, doch Sachschäden an Baustellen traten auf. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden nun neue digitale Warnsysteme eingeführt. Diese sollen Autofahrer und Busfahrer alarmieren, sobald sie in Baustellenbereichen die zulässige Geschwindigkeit überschreiten.

Elfriede Sauerwein-Braksiek, Vertreterin der Autobahnverwaltung, appellierte an die Fahrer, mehr Rücksicht zu nehmen. Sie betonte, dass selbst kleine Fehler am Steuer für die auf den Straßen Arbeitenden tödliche Folgen haben können.

Die Kapelle an der A31 bleibt ein zentraler Ort des Gedenkens für die Straßenarbeiter und ihre Familien. Mit den neuen Sicherheitsmaßnahmen hoffen die Behörden, die Zahl der Unfälle durch Rasen und Unachtsamkeit zu verringern. Die jährliche Gedenkveranstaltung mahnt nicht nur die verlorenen Leben, sondern auch die fortwährende Notwendigkeit von Wachsamkeit auf den Autobahnen.

Quelle