18 March 2026, 08:32

Häkelworkshop im Reduit-Zentrum: Rosen gegen patriarchale Gewalt

Logo für das Büro für Gewalt gegen Frauen mit fettem schwarzem Text und einer Gruppe verschiedener Menschen, die in einem Kreis mit verschränkten Armen stehen, vor einem hellgelben Sonnenhintergrund.

Häkelworkshop im Reduit-Zentrum: Rosen gegen patriarchale Gewalt

Häkelworkshop im Reduit-Jugend- und Gemeinschaftszentrum am 24. November um 17 Uhr

Am Montag, dem 24. November, findet um 17 Uhr im Reduit-Jugend- und Gemeinschaftszentrum ein Häkelworkshop statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen des Internationalen Tags zur Beseitigung patriarchaler Gewalt, der jährlich am 25. November begangen wird.

Teilnehmende werden gemeinsam handgefertigte Rosen anfertigen – als Teil der Initiative "Rosen gegen Gewalt", um Solidarität mit Betroffenen zu zeigen.

Der Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung zum Thema patriarchale Gewalt. Im Anschluss häkeln die Anwesenden gemeinsam Rosen, wobei alle Materialien vor Ort bereitgestellt werden.

Sobald die Blumen fertig sind, nimmt die Gruppe an einem Solidaritätsmarsch teil. Die selbstgemachten Rosen werden anschließend öffentlich verteilt, um Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen und Betroffene zu unterstützen.

Die Veranstaltung richtet sich an FLINTA-Personen ab 14 Jahren – also an Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Menschen. Ähnliche Aktionen fanden in den vergangenen Jahren in verschiedenen deutschen Städten statt: So projizierte Berlin 2024 im Rahmen von "Neonlichter gegen Gewalt" Botschaften auf öffentliche Gebäude. Köln führte 2023 die Kampagne "Roter Punkt" durch, bei der Häuser und Straßen mit roten Punkten markiert wurden. München organisierte 2025 unter dem Motto "Schluss mit patriarchaler Gewalt" Flashmobs und Workshops – allesamt mit Kunst, Aufklärung und öffentlichen Aktionen gegen Gewalt.

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Der Häkelworkshop und der Solidaritätsmarsch sollen den anhaltenden Kampf gegen patriarchale Gewalt ins Bewusstsein rücken. Die handgefertigten Rosen dienen dabei als sichtbares Zeichen der Unterstützung für Betroffene.

Die Veranstaltung reiht sich ein in eine wachsende Bewegung kreativen Aktivismus' in Städten wie Berlin, Köln und München, wo öffentliche Kampagnen durch Kunst und Gemeinschaftsengagement Aufmerksamkeit für das Thema schaffen.

Quelle