23 March 2026, 00:32

Generation Z hadert mit dem öffentlichen Verkehr – und sucht nach Alternativen

Ein strahlend blau-weißer BMW Z4 GT3 Rennauto mit großen glänzenden Rädern auf einer Rennstrecke, das eine schlankes aerodynamisches Design und ein deutliches BMW-Logo aufweist.

Generation Z hadert mit dem öffentlichen Verkehr – und sucht nach Alternativen

Junge Menschen sind zunehmend frustriert über die aktuellen Verkehrsangebote – das zeigt eine neue Studie der ADAC-Stiftung. Nur jeder zehnte Befragte aus der Generation Z ist mit den bestehenden Möglichkeiten zufrieden, weshalb viele nach Alternativen wie Autos, Lufttaxis oder digitalen Mobilitätslösungen suchen.

Die Untersuchung belegt, dass 61 Prozent der Generation Z Wert auf eine große Auswahl an Verkehrsmitteln legen. Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Bezahlbarkeit stehen dabei ganz oben auf der Prioritätenliste, während Umweltschutzaspekte mit Platz 12 von 12 Faktoren weit hinten rangieren.

Öffentliche Verkehrsmittel bleiben zwar weit verbreitet – 59 Prozent der jungen Menschen nutzen sie mindestens einmal pro Woche. Doch 25 Prozent wünschen sich mehr Haltestellen und Stationen für eine bessere Erreichbarkeit. Gleichzeitig greifen 48 Prozent wöchentlich auf das Auto zurück, vor allem in ländlichen Regionen, wo unzuverlässige Zugverbindungen das Autofahren attraktiver machen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Neue Technologien stoßen auf wachsendes Interesse: Ein Drittel der Generation Z zeigt sich neugierig auf Lufttaxis, während 44 Prozent einen breiten Einsatz autonomer Fahrzeuge und digital vernetzter Mobilität befürworten. Weitere 43 Prozent unterstützen das Konzept "Mobilität als Service" (MaaS), bei dem verschiedene Verkehrsmittel in einer einzigen App oder einem Abo gebündelt werden.

Die Ergebnisse unterstreichen den klaren Wunsch nach schnelleren und flexibleren Verkehrsangeboten. Da nur wenige junge Menschen mit den bestehenden Lösungen zufrieden sind, dürfte der Trend zu Autos, digitalen Alternativen und neuen Technologien weiter zunehmen. Die Studie erfasste jedoch nicht, wie sich die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs in den letzten Jahren entwickelt hat – hier bleiben Lücken beim Verständnis regionaler Trends.

Quelle