25 June 2026, 18:24

Großrazzia in Münster: Bauunternehmer soll Löhne veruntreut und Betrug begangen haben

HZA-MS: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der Hauptzollstelle Münster: Zwei Festnahmen und mehrere Durchsuchungen aufgrund von Betrug in der Baubranche

Großrazzia in Münster: Bauunternehmer soll Löhne veruntreut und Betrug begangen haben

In Münster und Senden läuft seit den frühen Morgenstunden eine Großrazzia, nachdem zwei Haftbefehle vollstreckt wurden. Der Hauptverdächtige, ein 33-jähriger Mann, der ein nicht angemeldetes Bauunternehmen führte, steht im Verdacht, Löhne veruntreut und Betrug begangen zu haben. An der Aktion sind fast 110 Zollbeamte, 40 Bundespolizisten und weitere Behördenvertreter beteiligt.

Der 33-Jährige betrieb ein Bauunternehmen, ohne Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig anzumelden oder die erforderlichen Abgaben zu zahlen. Ihm wird zudem vorgeworfen, eine 54-jährige Frau als Strohfrau für das Unternehmen vorgeschoben und einen 61-jährigen Mann für seine illegalen Machenschaften eingesetzt zu haben. Beide Personen wurden festgenommen – der 61-Jährige wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen, der Hauptverdächtige aufgrund von Fluchtgefahr und Wiederholungstaten.

Die Ermittler durchsuchen derzeit sieben Objekte, darunter vier Wohnhäuser und drei Geschäftsräume. Ein Team mit drei Spürhunden des Zolls ist im Einsatz, um verstecktes Bargeld aufzustöbern. Bereits 2022 war die Wohnung des Hauptverdächtigen durchsucht worden, wobei belastendes Material sichergestellt wurde, das zu einem laufenden Strafverfahren am Landgericht Münster führte.

Die Ermittlungen dauern an; eine weitere Frau gerät zunehmend in den Fokus der Behörden wegen möglicher Verstrickung in die kriminellen Machenschaften.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Einsatz erfordert erheblichen Personal- und Ressourceneinsatz, um finanzielle Unregelmäßigkeiten und illegale Beschäftigungspraktiken aufzudecken. Dem Hauptverdächtigen und seinen Komplizen drohen nun rechtliche Konsequenzen, während die Ermittlungen ausgeweitet werden. Weitere Details werden im Laufe der Untersuchungen bekannt gegeben.

Quelle