Krischer fordert dauerhafte Lösungen für das wackelige Deutschlandticket
Marie-Theres SegebahnKrischer fordert dauerhafte Lösungen für das wackelige Deutschlandticket
Oliver Krischer, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, fordert klarere langfristige Lösungen für das Deutschlandticket. Die aktuelle Praxis, das Angebot immer wieder nur vorübergehend zu verlängern, müsse ein Ende haben, so der Minister. Bei einer jüngsten Verkehrsministerkonferenz wurde ein Verfahren vereinbart, um diese Probleme anzugehen.
Krischer sieht die zentralen Herausforderungen in der Finanzierungsstruktur des Tickets. Er besteht darauf, dass die Verwaltungs- und Vermarktungskosten dauerhaft geklärt werden müssen. Zwar akzeptiert er, dass eine Kopplung des Preises an den Inflationsindex breite Unterstützung findet, doch betrachtet er dies nicht als vordringlichste Priorität.
Der Minister betont, dass eine stärkere Einbindung des Bundes unverzichtbar sei, um den Kreislauf kurzfristiger Notlösungen zu durchbrechen. Ohne diese drohe das Deutschlandticket in einer dauerhaften Unsicherheit zu verbleiben. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die Gespräche zwischen Bund und Ländern weitergehen.
Krischer hofft, dass der vereinbarte Prozess Fortschritte bringen wird. Sein Ziel sind nachhaltige Antworten auf die Fragen der Finanzierung und des Betriebs. Langfristig soll so eine stabile Preisgestaltung erreicht und der ständige Rückgriff auf Übergangslösungen vermieden werden.
