Märkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte für dauerhafte Verkehrskontrollen
Tilo RohtMärkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte für dauerhafte Verkehrskontrollen
Märkischer Kreis behält sechs zusätzliche Polizeibeamte nach Wiedereröffnung der Rahmede-Tal-Brücke
Die Entscheidung folgt auf monatelanges Verkehrschaos, das durch Umleitungen der Autobahnrouten verursacht wurde. Die Beamten sollen sich künftig ausschließlich auf die Verkehrskontrollen konzentrieren.
Die Probleme begannen, als Schwerlastverkehr während der Brückensperrungen auf kleinere Straßen umgeleitet wurde. Viele dieser Nebenstrecken litten unter schweren Schäden durch die erhöhte Belastung. Frustrierte Autofahrer wichen oft auf illegale Abkürzungen oder Rasen aus, um Zeit zu sparen.
Als Reaktion darauf genehmigte das Innenministerium zum 1. September 2023 eine arbeitsbelastungsabhängige Aufstockung der genehmigten Polizeistellen. Dadurch kann der Märkische Kreis die sechs ursprünglich zur Bewältigung der Verkehrskrise eingesetzten Beamten behalten. Ihre Aufgabe wird nun dauerhaft in der Überwachung der Verkehrsvorschriften im gesamten Kreisgebiet liegen.
Im kommenden Jahr könnte sich die Situation weiter verschärfen, da acht Vollsperrungen wichtiger Straßenabschnitte geplant sind. Die Beamten sollen dann die Einhaltung der Regeln überwachen und die Risiken während dieser Sperrungen verringern.
Die sechs Polizeikräfte bleiben trotz der Brückenfreigabe im Einsatz. Ihr Einsatz soll die Belastung der beschädigten Straßen verringern und rücksichtsloses Fahren eindämmen. Angesichts der bevorstehenden Sperrungen bleibt ihre Rolle in der Verkehrskontrolle unverzichtbar.






