Mike Tullbergs Neuanfang in Dänemark nach Dortmunder Interimszeit
Marie-Theres SegebahnMike Tullbergs Neuanfang in Dänemark nach Dortmunder Interimszeit
Mike Tullberg hat nach seinem Abschied von Borussia Dortmund im September als Trainer des FC Midtjylland Erfolg gefunden. Sein Wechsel folgte auf eine kurze Phase als Interimstrainer zu Beginn dieses Jahres, in der er den Verein während einer schwierigen Zeit unterstützte. Obwohl er die feste Position nicht erhielt, blickt Tullberg positiv auf seine Zeit in Deutschland zurück.
Im Frühjahr 2025 übernahm Tullberg vorübergehend die erste Mannschaft von Borussia Dortmund. Er ersetzte Nuri Şahin, nachdem der Verein in der Bundesliga in Schwierigkeiten geraten war. Während seiner drei Spiele als Interimstrainer gelang ihm ein Unentschieden und zwei Siege – eine kurze, aber spürbare Leistungssteigerung.
Vor seiner Interimsrolle hatte Tullberg in verschiedenen Trainingsbereichen des Vereins gearbeitet. Später gab er jedoch zu, dass der Weg zum festen Cheftrainer nicht über die Nachwuchsförderung führte. Borussia Dortmund entschied sich schließlich für Niko Kovač, eine Entscheidung, die Tullberg ohne Bitterkeit akzeptierte. Er lobte insbesondere die Transparenz des Vereins, vor allem in Gesprächen mit Sportdirektor Lars Ricken.
Seine kurze Amtszeit brachte ihm Respekt von Spielern wie Emre Can ein. Nach einem Sieg gegen Heidenheim hielt Can eine emotionale Rede, in der er Tullberg vor der Mannschaft unterstützte. Trotz dieser Rückendeckung schlug der Verein einen anderen Weg ein.
Seit seinem Abschied von Dortmund trainiert Tullberg nun den FC Midtjylland, wo er bereits erste Erfolge verzeichnet und seine Trainerkarriere außerhalb der Bundesliga fortsetzt.
Tullbergs Zeit bei Borussia Dortmund umfasste eine kurze, aber bemerkenswerte Phase als Interimstrainer. Sein Wechsel eröffnete ihm eine neue Chance in Dänemark, wo er heute den FC Midtjylland leitet. Die Entscheidung des Vereins für Kovač beendete zwar seine Dortmunder Zeit, doch seine dort gesammelten Erfahrungen bleiben ein wichtiger Teil seiner Laufbahn.






