Mönchengladbach schafft neue Position für bessere Talentförderung durch Leihgeschäfte
Leokadia MansMönchengladbach schafft neue Position für bessere Talentförderung durch Leihgeschäfte
Borussia Mönchengladbach schafft neue Position zur Förderung junger Talente
Borussia Mönchengladbach hat eine neue Stelle geschaffen, um seine Nachwuchsförderung zu stärken. Der Leihspieler- und Entwicklungsmanager wird sich um die an andere Vereine ausgeliehenen Spieler kümmern und die Lücke zwischen Jugendakademie und Profikader schließen. Innerhalb von nur zwei Tagen nach der Ausschreibung beworben sich über 300 Kandidaten auf die Position.
Der Verein sieht darin einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung zukünftiger Stars. Aktuell sind vier Mönchengladbach-Spieler – Diant Ramaj, Kjell Wätjen, Cole Campbell und Julien Duranville – ausgeliehen, in den kommenden Spielzeiten sollen weitere folgen.
Die neue Stelle ist Teil einer umfassenderen Neuausrichtung der Nachwuchsstrategie. Statt junge Talente ausschließlich in der Akademie oder der zweiten Mannschaft zu halten, setzt der BMG künftig stärker auf Leihgeschäfte, um ihre Entwicklung zu beschleunigen. Der Leihspieler- und Entwicklungsmanager wird passende Vereine auswählen, als zentraler Ansprechpartner fungieren und die Spieler während ihrer Leihphase kontinuierlich begleiten.
Paul Schaffran, Leiter der Mönchengladbacher Jugendakademie, betont die Bedeutung einer engen Betreuung in dieser Phase. Gleichzeitig haben Verletzungen und Sperren im Profikader bereits Türen für Nachwuchsspieler geöffnet: Almugera Kabar gab im Oktober 2024 sein Profidebüt, während der 18-jährige Luca Reggiani kürzlich gegen den VfL Wolfsburg zum Einsatz kam.
Der Verein plant, die Position noch in diesem Frühjahr zu besetzen. Der neue Mitarbeiter soll sicherstellen, dass ausgeliehene Spieler die richtigen Chancen erhalten, um sich weiterzuentwickeln – und gestärkt für den Profikader zurückkehren.
Die Maßnahme unterstreicht Mönchengladbachs wachsenden Fokus auf Leihgeschäfte als Entwicklungsinstrument. Mit vier Spielern, die bereits temporär wechselten, und weiteren, die voraussichtlich folgen, wird der neue Manager eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung ihrer Zukunft spielen. Langfristig will der BMG mehr eigengebildete Talente hervorbringen, die den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.
Gladbachs Jugendstrategie nimmt in 2026 an Fahrt auf
Die Jugendförderung von Borussia Mönchengladbach nimmt in 2026 an Fahrt auf. Trainer Polanski fördert aktiv junge Spieler und Sportdirektor Rouven Schröder plant klarere Kaderrollen.
- Trainer Polanski fördert junge Talente, indem er ihnen Spielzeit gibt und damit den 'Borussia-Weg' verkörpert.
- Der Verein strebt eine Balance zwischen der Integration junger Spieler und wettbewerbsfähiger Leistung an, während er wichtige Entscheidungen in 2026 trifft.
- Rouven Schröder plant, den Kader zu straffen und zu verfeinern, um mehr Klarheit zu schaffen.