31 March 2026, 02:31

Mönchengladbachs Energiebericht 2024: Hohe Kosten, steigender Heizölverbrauch und Sanierungspläne bis 2028

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, einem blauen Himmel im Hintergrund und Solarpanelen auf einem Dach.

Mönchengladbachs Energiebericht 2024: Hohe Kosten, steigender Heizölverbrauch und Sanierungspläne bis 2028

Mönchengladbach hat seinen aktuellen Energiebericht für 2024 veröffentlicht, der einen stabilen Verbrauch in städtischen Gebäuden zeigt. Während der Verbrauch von Erdgas und Strom nahezu unverändert blieb, stieg die Nachfrage nach Heizöl deutlich an. Die Stadt skizzierte zudem Pläne für künftige Sanierungen, darunter die Modernisierung von Heizsystemen in Schulen und die Installation von Solaranlagen bis 2028.

Im Jahr 2024 gab Mönchengladbach 10,7 Millionen Euro für Energie in seinen Gebäuden aus – 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) konstant, während der Stromverbrauch bei 13,32 Millionen kWh unverändert blieb. Der Heizölverbrauch stieg jedoch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh.

Schulen waren die größten Energieverbraucher und verantworteten 62,5 Prozent des Erdgas- und 49 Prozent des Stromverbrauchs. Die Stadt hat bereits in Effizienzmaßnahmen investiert, darunter eine Beleuchtungssanierung für 850.000 Euro, die zur Hälfte durch Bundeszuschüsse finanziert wurde. Weitere Maßnahmen wie die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen sind zwischen 2026 und 2028 geplant.

Der Bericht nannte keine konkreten Zahlen, wie viele Schulen saniert werden sollen, erwähnte jedoch Einzelprojekte wie am Stiftischen Humanistischen Gymnasium. Der CO₂-Fußabdruck der Stadt blieb mit 16.643 metrischen Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert. Um die Überwachung zu verbessern, hat das städtische Gebäudemanagement (gmmg) sein Personal und seine strukturellen Kapazitäten im Bereich Energiemonitoring und Automatisierung ausgebaut.

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Die Energiekosten der Stadt stiegen 2024 an, unter anderem wegen des erhöhten Heizölverbrauchs. Die geplanten Sanierungen zielen darauf ab, den Verbrauch zu senken, wobei Schulen im Fokus stehen. Die nächste Phase der Modernisierungen wird zeigen, ob diese Maßnahmen in den kommenden Jahren sowohl die Kosten als auch die Emissionen reduzieren können.

Quelle