24 April 2026, 04:31

Mönchengladbachs Wirtschaft boomt: 546 neue Jobs und Rekordbeschäftigung 2025

Balkendiagramm, das die USA mit dem stärksten wirtschaftlichen Wachstum unter den führenden Volkswirtschaften im Jahr 2023 zeigt, mit Text und einem Logo auf einem blauen Hintergrund.

Mönchengladbachs Wirtschaft boomt: 546 neue Jobs und Rekordbeschäftigung 2025

Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) verzeichnet starke Ergebnisse für 2025

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (WFMG) hat für das Jahr 2025 beeindruckende Zahlen vorgelegt. Wie auf der letzten Jahrespressekonferenz unter der Leitung von Dr. Ulrich Schückhaus mitgeteilt wurde, unterstützte die Organisation 21 Neuansiedlungen von Unternehmen, 11 Start-ups sowie 14 Erweiterungsprojekte und sicherte oder schuf damit 546 Arbeitsplätze. Schückhaus, der nach 27 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand geht, präsentierte die Bilanz gemeinsam mit seinen Mitgeschäftsführern und einem bevollmächtigten Vertreter.

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Die Stadt verzeichnete zudem einen Rekordstand von 105.796 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – ein Plus von 1.000 im Vergleich zu Mitte 2024.

Zu den Erfolgen der WFMG zählten im vergangenen Jahr unter anderem sechs Unternehmensstabilisierungen sowie elf Vorhaben, die im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms (RWP) gefördert wurden. Diese Initiativen zogen Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro an, wobei 3,5 Millionen Euro aus öffentlichen Zuschüssen stammten.

Zu den Schwerpunktthemen 2025 gehörten die Einführung des Strukturwandelprojekts Textilfabrik 7.0, der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur sowie die Neugestaltung des Geländes der ehemaligen Trabrennbahn. Währenddessen verzeichnete die lokale Industrie ein moderates Umsatzplus von 2,9 Prozent – ein Gegentrend zum IHK-Bezirk und zu Nordrhein-Westfalen (NRW), wo die Umsätze um 2,9 bzw. 2,5 Prozent sanken.

Treiber des Beschäftigungswachstums war vor allem der Gesundheits- und Sozialsektor, der 394 neue Stellen schuf und damit auf insgesamt 21.204 Arbeitsplätze kam. Leichte Rückgänge gab es hingegen im Dienstleistungs- und Einzelhandelsbereich. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Mönchengladbach ging zudem um 7,5 Prozent zurück – ein deutlicher Kontrast zum NRW-weiten Anstieg von 13,6 Prozent.

Die Strategie der WFMG zielt darauf ab, private und öffentliche Investitionen zu stärken, etablierte Unternehmen zu unterstützen, die Arbeitskräfteverfügbarkeit zu sichern und wachstumsstarke Start-ups zu fördern. Damit trägt die Wirtschaftsförderung zu den übergeordneten Zielen bei, nachhaltige und wertschöpfungsintensive Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Die Pressekonferenz markierte zugleich den letzten Auftritt von Dr. Schückhaus als Geschäftsführer vor seinem Ausscheiden zum 30. Juni.

Die Ergebnisse für 2025 unterstreichen die zentrale Rolle der WFMG für die wirtschaftliche Stärkung Mönchengladbachs. Durch ihre Projekte generierte die Organisation Investitionen, senkte die Insolvenzzahlen und trieb die Beschäftigung auf Rekordniveau. Mit dem Abschied von Dr. Schückhaus steht nun ein Führungswechsel an, während die Arbeit an der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt kontinuierlich fortgesetzt wird.

Quelle