Mordprozess: Angeklagter behauptet Notwehr nach tödlichen Messerstichen an Ehefrau
Tilo RohtVerhandlung im Mordprozess: Angeklagter berichtet von Angriff - Mordprozess: Angeklagter behauptet Notwehr nach tödlichen Messerstichen an Ehefrau
Ein Mann, der wegen Mordes vor Gericht steht, hat eingeräumt, seine Frau erstochen zu haben, behauptet jedoch, in Notwehr gehandelt zu haben. Der Angeklagte, der schwere Bauchverletzungen erlitt, alarmierte nach dem Vorfall den Notruf. Seine Frau wurde tot mit mehreren Stichwunden neben ihm aufgefunden.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, seine schlafende Ehefrau 32 Mal in den Oberkörper gestochen zu haben. Ermittler gingen zunächst davon aus, dass seine eigene Verletzung von einem Suizidversuch stammte. Der Angeklagte hingegen behauptet, seine Frau habe ihn zuerst angegriffen, woraufhin er sich zur Wehr setzen musste.
Die Anklage vermutet Eifersucht als mögliches Motiv für die Tat. Der Mann soll es seiner Frau übel genommen haben, dass sie Kontakt zu Freunden und Familie hielt. Der Prozess geht weiter, während beide Seiten ihre Beweise vorlegen.
Der Angeklagte bleibt bis zur Klärung seines Notwehranspruchs in Untersuchungshaft. Forensische Gutachten und Zeugenaussagen werden entscheiden, ob seine Schilderung haltbar ist. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.






