10 May 2026, 00:30

NRW verdoppelt Solarförderung für Großprojekte bis 2030

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Panelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnlinie.

NRW verdoppelt Solarförderung für Großprojekte bis 2030

Nordrhein-Westfalen (NRW) stockt sein Förderprogramm für Großsolarprojekte auf. Die Maßnahme soll den Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten im Land beschleunigen und NRW näher an seine Energieziele für 2030 bringen, wie die Landesregierung mitteilt.

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Gefördert werden drei Arten von Solaranlagen: klassische Freiflächenanlagen, Agri-Photovoltaik sowie schwimmende Solarparks. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass die Projekte nicht bereits über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden. Die finanzielle Hilfe variiert je nach Anlagentyp – schwimmende Systeme erhalten bis zu 25 Prozent Förderung, herkömmliche Solarparks bis zu 20 Prozent.

2023 und 2024 gingen in NRW rund 280 Megawatt neue Freiflächenkapazität ans Netz. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt hinzukommen. Zudem hat das Land zusätzliche 10 Millionen Euro für das Programm bereitgestellt, die noch bis Jahresende abgerufen werden können.

Auch Planungs- und Beratungsleistungen für die Projekte werden stark unterstützt – mit einer Kostenübernahme von bis zu 70 Prozent. Mona Neubaur, Wirtschafts- und Klimaschutzministerin von NRW, bezeichnete die erneuerte Förderung als „klares Signal für den Solarausbau im Land“.

Ziel des Landes ist es, die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln. Die erneuerte Förderung soll den Zubau von Freiflächen-, Agrar- und schwimmenden Solaranlagen vorantreiben. Durch den Fokus auf nicht-EEG-geförderte Projekte entsteht zusätzliche Kapazität, ohne bestehende Subventionen zu überlappen.

Quelle