Rheinberg kämpft gegen wachsende illegale Müllentsorgung nach Container-Entfernung
Tilo RohtRheinberg kämpft gegen wachsende illegale Müllentsorgung nach Container-Entfernung
Illegale Müllentsorgung wird in Rheinberg zum wachsenden Problem
Nach der Entfernung mehrerer Altglascontainer hat die illegale Müllentsorgung in Rheinberg zugenommen. Die Folge: höhere Reinigungskosten und wiederholte Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Die Bürger werden nun aufgefordert, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und illegale Aktivitäten zu melden.
Die DLB hatte kürzlich die Glascontainer an der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße dauerhaft entfernt. Zwar stehen Ersatzcontainer weiterhin an der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße, doch hält dies die illegalen Müllablagerungen nicht auf – im Gegenteil: Die Situation verschärft sich.
Das Unternehmen erhält vom Grünen Punkt eine feste Vergütung für die Sauberhaltung der Containerstandorte. Doch durch die Zunahme illegaler Entsorgungen steigen die Kosten über das vereinbarte Maß hinaus. Bürger können Glas weiterhin korrekt entsorgen, indem sie private Behälter nutzen oder das Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof gegen eine geringe Gebühr aufsuchen.
Um das Problem in den Griff zu bekommen, ruft die Stadt dazu auf, illegale Müllentsorgungen zu melden. Zeugen können sich an das Ordnungsamt Rheinberg oder die Abfallberatung wenden. Eine aktuelle Übersicht aller Altglascontainer in der Stadt findet sich online unter www.rheinberg.de.
Illegale Müllablagerungen sind nicht nur ordnungswidrig und können Bußgelder nach sich ziehen, sondern stören auch das öffentliche Zusammenleben. Die Stadt setzt auf korrekte Abfallentsorgung und die Mithilfe der Bürger, um die Sauberkeit zu bewahren. Entscheidend bleiben die Meldung von Verstößen und die Nutzung der offiziellen Entsorgungsstellen.






