Rheinmetall-Aktie steigt nach vier Verlusttagen – Milliardenaufträge in Sicht
Annerose KensyRheinmetall-Aktie steigt nach vier Verlusttagen – Milliardenaufträge in Sicht
Rheinmetall-Aktie legt zu – Ende einer vierägigen Abwärtsphase
Am Donnerstag stieg der Kurs von Rheinmetall um etwa 1,6 Prozent und beendete damit eine vier Tage andauernde Verlustserie. Der Anstieg kommt zu einem Zeitpunkt, da der Rüstungskonzern mit einer starken zweiten Jahreshälfte rechnet – trotz eines schwächeren ersten Halbjahrs. Analysten verweisen auf bevorstehende Regierungsaufträge als zentralen Wachstumsmotor.
Der deutsche Rüstungshersteller hatte zuvor an vier Handelstagen in Folge an Wert verloren. Doch das Vertrauen der Anleger verbesserte sich, nachdem das Verteidigungsministerium Mittel für Großaufträge freigegeben hatte. Diese im Milliardenbereich liegenden Verträge dürften Rheinmetall deutlich zugutekommen.
Frühere Prognosen deuteten darauf hin, dass das Unternehmen bis 2030 Aufträge im Volumen von bis zu 300 Milliarden Euro innerhalb der EU sichern könnte. Allein für dieses Jahr wird ein Umsatz von rund 13 Milliarden Euro erwartet. Zwar könnten die Erträge in den ersten sechs Monaten hinter den Erwartungen zurückbleiben, doch die Unternehmensführung rechnet mit einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte.
Die gesamte Rüstungsbranche hatte zuletzt mit negativer Stimmung zu kämpfen. Sorgen über mögliche Exportbeschränkungen Chinas für Seltene Erden verschärften den Druck. Dennoch bleibt Rheinmetall optimistisch und setzt auf eine neue Welle militärischer Ausgaben, um die finanzielle Performance zu stärken.
Die jüngste Kurserholung des Unternehmens spiegelt das wiedergewonnene Marktvertrauen wider. Mit großen Regierungsaufträgen in Aussicht erscheint die Prognose für die zweite Jahreshälfte stabiler. Sollten die Verteidigungsetats weiter wachsen, könnten die Umsatzziele des Konzerns in Reichweite rücken.






