Rouven Schröder wechselt für sechsstellige Eigenbeteiligung zu Gladbach
Marie-Theres SegebahnRouven Schröder wechselt für sechsstellige Eigenbeteiligung zu Gladbach
Rouven Schröder verlässt RB Salzburg mitten in der Saison, um neuer Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach zu werden. Der Wechsel folgt auf wochenlange Verhandlungen, bei denen Schröder eine direkte Rolle bei der Durchsetzung seines Transfers spielte. Sein Abgang hat Salzburg verärgert zurückgelassen, da sein Vertrag eigentlich noch bis 2028 lief.
Schröders Wechsel zu Gladbach erfolgte, nachdem das erste Angebot des Vereins unter den Forderungen Salzburgs geblieben war. Berichten zufolge bot Gladbach weniger als eine Million Euro, während Salzburg eine höhere Ablösesumme für die vorzeitige Freigabe verlangte. Um den Deal doch noch zu ermöglichen, willigte Schröder ein, die Differenz – eine Summe im unteren sechsstelligen Bereich – aus eigener Tasche zu begleichen.
RB Salzburgs Geschäftsführer Stephan Reiter kritisierte den Wechsel scharf und sprach von einer „Diskrepanz bei Werten wie Verantwortung und Kontinuität“. Sein Kollege Stefan Stegemann bestätigte später, dass Schröder finanzielle Zugeständnisse gemacht habe, um den Transfer zu erleichtern. Dennoch blieb der österreichische Verein verärgert, da Schröder den Club mit fast drei Jahren Restvertragszeit verlässt.
In Gladbach warten nun unmittelbare Herausforderungen auf ihn. Seine erste Aufgabe wird die Leitung des Wintertransferfensters sein, gefolgt von wichtigen Vertragsverhandlungen in den kommenden Monaten.
Schröders Ankunft bei Borussia Mönchengladbach kommt für ihn mit persönlichen finanziellen Opfern. Dass er bereit war, die Differenz im Ablösebetrag selbst zu tragen, unterstreicht sein Engagement für die neue Position. RB Salzburg hingegen muss sich nun mitten in der Saison an den Verlust einer Schlüsselfigur anpassen.






