21 March 2026, 22:28

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen der Einheit

Eine Gruppe von Menschen hält Teller mit Essen, eine Schüssel und einen Löffel auf der rechten Seite, mit Text oben, der "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen ins Bett." lautet.

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen der Einheit

Wesel feiert Premieren-Event: Erstes gemeinsames Iftar-Fastenbrechen in der Stadt

Am 13. März 2026 setzte Wesel ein Zeichen der Verbundenheit: Die Stadt richtete ihr erstes gemeinschaftliches Iftar aus – das traditionelle Fastenbrechen während des Ramadan. Rund 100 Gäste unterschiedlicher Herkunft kamen zusammen, um bei Sonnenuntergang gemeinsam zu speisen. Die Veranstalter wollten damit den interreligiösen Dialog vertiefen und in einem der heiligsten Monate des Islam die Einheit feiern.

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Das Iftar entstand in Zusammenarbeit islamischer Kulturvereine, katholischer und evangelischer Kirchen sowie der Stadt Wesel. Julian Agushi von Horizont e.V. leitete den Abend mit dem Gebetsruf ein, bevor die Teilnehmer ihr Fasten mit einem abwechslungsreichen Büfett brachen. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, begrüßte die Gäste mit den Worten: "Heute Abend brechen wir das Brot gemeinsam" – eine klare Botschaft der Verbundenheit.

Vertreter lokaler Gemeinden sprachen über Themen wie Reflexion, Selbstprüfung und Gemeinschaft. Die spirituelle Bedeutung des Ramadan-Fastens, eine der fünf Säulen des Islam, stand dabei im Mittelpunkt. Bürgermeister Rainer Benien betonte, wie solche Begegnungen das Verständnis und den Respekt unter den Bürgern stärken.

Die Organisatoren dankten besonders den beteiligten Gemeinschaften und der Integrationsbeauftragten der Stadt. Zwar liegen keine genauen Zahlen zur Teilnahme an interreligiösen Dialogen in Wesel vor, doch Initiativen wie das Weseler Dialogforum oder Veranstaltungen des Interkulturellen Zentrums Wesel erreichen jährlich Hunderte durch Workshops, Feste und Flüchtlingshilfeprogramme.

Das Iftar in Wesel endete als ein Moment der Achtsamkeit und Solidarität. Gäste aus Migrantengruppen, religiösen Gemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen verließen die Veranstaltung mit gestärkten Bindungen. Künftige Formate werden voraussichtlich auf dieser Basis aufbauen, um den Dialog in der Stadt weiter zu fördern.

Quelle