Divertimento sagt Adieu – aber nicht ohne eine letzte Bucketlist-Tournee
Marie-Theres SegebahnDivertimento sagt Adieu – aber nicht ohne eine letzte Bucketlist-Tournee
Das Comedy-Duo Divertimento beendet nach Jahren des Erfolgs seine gemeinsame Laufbahn. Manu Burkart und Jonny Fischer werden ihre Partnerschaft mit einer letzten Tournee namens Bucketlist ausklingen lassen. Das Programm soll drei bis fünf Jahre laufen, bevor die beiden sich neuen Projekten zuwenden.
Die Ankündigung folgt auf Burkarts jüngste Abenteuer, darunter eine siebentägige Hüttentour durch die Schweizer Berge mit seiner 14-jährigen Tochter Alya. Der Komiker sprach dabei auch offen über seine Schwächen in Geografie – und die peinlichen Momente, die seine Tochter wegen seines Gebarens erlebte.
Burkart und Fischer haben sich über die Jahre einen festen Platz in der Schweizer Comedy-Szene erarbeitet. Ihr letztes Divertimento-Programm, Bucketlist, markiert das Ende ihrer Zusammenarbeit, auch wenn Burkart einen Solo-Weitergang nicht ausschließt. Weitere Details zu ihren Plänen wollen die beiden im Frühling bekannt geben.
Neben der Comedy hat sich Burkart auch anderen kreativen Projekten gewidmet. Seine TV-Serie Hüttengeschichten zeigte ihn fünfmal auf Wanderungen durch die Schweiz – eine Mischung aus Humor und Outdoor-Abenteuer. Erst kürzlich nahm er seine Tochter Alya mit auf eine einwöchige Hüttentour, die sie später als "äh, peinlich" bezeichnete – vor allem wegen seines Verhaltens.
In Gesprächsformaten wie On the Rocks verriet Burkart sein Traumreiseziel, gab aber zu, dass sein geografisches Wissen – besonders bei Bergpässen – eher bescheiden ist. In einer anderen Diskussion, Deep the Fire, setzte er sich mit modernen Themen wie Handysucht und den Auswirkungen sozialer Medien auseinander. Trotz seines selbstironischen Humors findet seine Arbeit weiterhin Anklang beim Publikum.
Die Bucketlist-Tournee wird Divertimento noch einige Jahre im Rampenlicht halten. Burkarts Mischung aus Comedy, Reiseerlebnissen und persönlichen Reflexionen hat Spuren in der Schweizer Unterhaltungsbranche hinterlassen. Auch wenn dieses Kapitel nun endet, deuten sowohl er als auch Fischer an, dass neue Projekte bevorstehen.






