21 April 2026, 10:34

Solingen kämpft gegen Hundekot: Neue Initiative für saubere Parks und Wege

Ein Hund steht auf der Straße neben einem Haufen Müllsäcke, mit Menschen auf dem Gehweg, Fahrzeugen auf der Straße, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Solingen kämpft gegen Hundekot: Neue Initiative für saubere Parks und Wege

Im Solinger Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid ist eine offizielle Anfrage eingeleitet worden, um die wachsende Sorge über die Verschmutzung durch Hundekot zu bekämpfen. Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender haben den Antrag gemeinsam eingebracht, nachdem sich Anwohner wiederholt über verunreinigte öffentliche Flächen beschwert hatten. Ziel der Initiative ist es, praktische Lösungen zu finden, statt Hundebesitzer pauschal zu kritisieren.

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Die Anfrage folgt auf eine Zunahme von Meldungen über Hundekot auf Gehwegen, in Parks und auf Friedhöfen. Besonders betroffen sind demnach Gebiete wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, da dort starker Fußgängerverkehr herrscht und es an ausreichenden Entsorgungsmöglichkeiten mangelt.

Im Rahmen der Anfrage sollen mehrere zentrale Aspekte untersucht werden, darunter die aktuelle Anzahl der Hunde im Stadtteil sowie die Wirksamkeit der bestehenden Entsorgungsinfrastruktur. Zudem sollen Maßnahmen zur Reduzierung der Verschmutzung identifiziert werden, etwa durch die Aufstellung zusätzlicher Mülleimer in stark frequentierten Bereichen und eine bessere Beschilderung.

Neben infrastrukturellen Verbesserungen legt der Antrag besonderen Wert auf Aufklärung und Kontrolle. Geplant sind Öffentlichkeitskampagnen, um Hundebesitzer an ihre Verantwortung zu erinnern, sowie eine strengere Überwachung der Entsorgungsvorschriften. Die antragstellenden Fraktionen betonen, dass es nicht darum gehe, Hundebesitzer zu bestrafen, sondern ein besseres Verhalten zu fördern und saubere öffentliche Räume zu schaffen.

Die Ergebnisse der Anfrage sollen als Grundlage für konkrete Maßnahmen dienen, um die Sauberkeit im gesamten Stadtteil zu verbessern. Durch die Kombination von Infrastrukturverbesserungen und einer stärkeren Eigenverantwortung der Besitzer hofft der Rat, eine angenehmere Umgebung für alle Anwohner zu schaffen. Ein Folgebericht mit umsetzbaren Empfehlungen wird nach Abschluss der Prüfung erwartet.

Quelle