Mainzer Stadtrat erhält den ersten "Dummen August" für mutige Gesellschaftskritik
Mainzer Stadtrat erhält den ersten "Dummen August" für mutige Gesellschaftskritik
Der erste Dummer August-Preis wurde an Martin Malcherek verliehen, einen linksgerichteten Stadtrat aus Mainz. Die Auszeichnung stammt vom Verein Rettet das Römische unsere Website und würdigt seinen Witz, seine Originalität sowie seinen furchtlosen Umgang mit gesellschaftlicher Kritik. Der Preis knüpft zudem an eine Tradition an, die bis ins antike Rom und die mittelalterlichen Narrenbräuche zurückreicht.
Der Dummer August – oder "Narr im August" – ist eine beliebte Figur des Mainzer Karnevals, bekannt für seine spektakulären Missgeschicke und sein publikumswirksames Treiben. Doch seine Wurzeln reichen viel tiefer. Die Figur entwickelte sich aus mittelalterlichen Narrentraditionen und der Commedia dell'arte, die wiederum auf römische Saturnalien und die griechische Komödie zurückgehen. In diesen antiken Festen ermöglichte der institutionalisierte Unsinn scharfe Gesellschaftskritik – eine Rolle, die der Dummer August bis heute verkörpert.
Clowns waren schon immer Wahrheitsverkünder, die Absurdität mit Einsicht verbanden. Die römische Komödie kannte mindestens vier Clown-Typen, darunter den Stupidus, einen bäuerlichen Tollpatsch, der spätere Zirkusclowns inspirierte. Der Centunculus mit seiner roten Nase war ein Vorläufer des heutigen weiß geschminkten "roten Clowns". Die Deliciae – oft Menschen mit kleiner Statur oder Behinderungen – arbeiteten als Hofnarren und nutzten Humor, um Normen herauszufordern.
Malchereks Auszeichnung ehrt seinen Mut, seine Kreativität und kindliche Unschuld. In seiner Dankesrede entwarf er das Bild eines Landes, in dem bunte Fahnen für immer wehen und fantastische Kostüme die Straßen füllen. Der Preis verweist auch auf die größere Tradition des Mainzer Karnevals, wo Narren und Satiriker scharfsinnigen Witz mit dem Aufruf zu einer besseren Welt verbinden.
Der Dummer August-Preis verbindet moderne Feierkultur mit einem uralten Erbe von Clowns als gesellschaftliche Mahner. Malchereks Würdigung unterstreicht die Rolle des Humors bei der Hinterfragung von Macht und Konventionen. Die Tradition – von den römischen Narren bis zu den heutigen Karnevalsfiguren – bleibt ein lebendiger Teil des kulturellen Dialogs.
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